Bei den Brücken ging es um Lösungen die ein Überqueren mit dem Raupentransporter erlauben und sich auch ohne Geländer noch sicher anfühlen. Dabei sollen sie sich in die Landschaft einfügen und aus eigenem Material selbst gemacht werden können.
Anfänglicher Bedenken zur Haltbarkeit von Holz im Freien und am Wasser zum Trotz, blieb Holz das Material der Wahl. Die Haltbarkeit übertrifft mit über 10 Jahren die ursprünglich anvisierten fünf Jahre deutlich.
Die Konstruktion ist einfach: Auf zwei Kiefern-Balken (15cm x 10cm) liegen jeweils eine 20cm breite Bitumenbahn zum Schutz vor Staunässe von Oben.
Darauf sind in einer Breite von 70cm 2,5cm Starke Bretter (Reste aus eigener Produktion die bei Bauarbeiten angefallen waren) mit ca. 1cm breiten Zwischenräumen mit einem seitlichen Überstand von 10cm über die Balken genagelt.
Während bei der ersten Brücke das Holz unbehandelt(!) blib, wurden die Balken, wo diese auf den Brückenköpfen aufliegen, bei späteren Bauten mit dem Gasbrenner "abgeflammt" und anschließend satt mit Holzteer gestrichen.
Bei den Deckbrettern wurde der Holzteer mit Terpentin verdünnt um ein "Kleben" der Oberfläche zu vermeiden.
Die Brückenköpfe bilden rund 1m breite Steine (ehemalige Stufen). Sie haben die Aufgage die Brücke an das Niveau der Wege anzugleichen ohne daß die Stirnseiten der Tragebalken Erdkontakt haben.
Die Breite von "nur" 70cm hat sich bewährt. Breit genug um die Brücke mit dem Raupentransporter befahren zu können und auch breit genug um sich ohne Geländer sicher zu fühlen.
Dabei aber so schmal daß Lasten unmittelbar auf die Tragebalken wirken. Die Deckbretter überspannen zwischen Den Balken lediglich 30cm - was bedeutet daß diese so wenig beansprucht werden, so daß sie auch im Zustand fortschreitender Verwitterung noch halten.
Der einzige spürbare "Nachteil" ist daß die Deckbretter mit zunehmender Verwitterung bei anhaltender Nässe rutschig werden.
Dieses Problem ließe sich beheben in dem man nach jeweils 5-6 Jahren die Deckbretter erneuert, was schon deshalb "keine große Sache" ist weil das Material dafür als Abfall anfällt.
Im Mai 2025 wurde die Brücke bei der Sauna erneuert.
Im Mai 2024 wurde die Brücke bei der Badehütte errichtet.