Leinöl für die Blockbauwände

Natürlich, schön und praktisch.

Das einmalige (!) einstreichen der Blockhauswände mit (gekochtem) Leinöl (Leinöl-Firnis) hat sich sowohl beim "Altbau" (bereits 1998) als auch den später folgenden Neubauprojekten bewährt.

Der optische Gewinn besteht darin daß das Holz danach lebendiger aussieht. Die alten Blockwände verloren dadurch das staubig-matte Aussehen (das nichts mit Staub zu tun hatte) und erschienen anschließend "gleichmäßiger".
Bei den Neubauprojekten hatte die Behandlung zur Folge, daß die Struktur vom Holz stärker zur Geltung kommt.

Positiver Nebeneffekt in der Badehütte: Die Holzwand wird (in der Nähe des Waschbeckens!) "abwaschbar". Spritzer mit Wasser oder Zahnchreme/Wasser "ziehen" nicht in das Holz ein und führen zu bleibenden Verfärbungen - sondern trocknen oberflächig ab und lassen sich auch später mit einem feuchten Schwämmchen wieder abwischen.

Für den "nur" einmaligen Ansprich spricht daß die Oberfläche nicht glänzend wird, was ich bei einer Block-Wand als unnatürlich/störend empfinden würde. Bei der Verarbeitung habe ich immer darauf geachtet "Balken für Balken" zu streichen um versehendliche "doppelte Übermalungen" nach einer Arbeitspause ausschließen zu können. Zum Anstrich verwende ich einen gewöhnlichen Naturhaar-Farbpinsel.

Für reines Leinöl (ohne andere Zusätze oder Lösungsmittel) spricht daß man sich hier keine "chemischen Probleme" ins Haus (oder die Lungen) holt und daß Leinöl auch keine "lackartige" Oberfläche entwickelt, die früher oder später Risse entwickelt oder gar stellenweise "abblättert".

Auf dem Bild: "Neubau" links (schon) mit Leinöl; rechts (noch) ohne.