380-Volt Drehstrom ist - so weit verfügbar - ein enormer Vorteil wenn es um den Betrieb kraftvoller Motoren geht. Deshalb ist das "Stromnetz" im Wald fünfadrig ausgebaut.
Die drei unterschiedlichen Leiter/Phasen werden u.A. auch genutzt um eine Leitung/Phase dem reinen Lichtstrom und der Daten-Powerline vorzubehalten, während stärkere 220V-Verbraucher nach Möglichkeit auf eine der übrigen Phasen geschalten sind.
Im Not- bzw. Ersatz-Strombetrieb mit Generator macht der Einsatz des "großen" Drehstromgenerators nur Sinn, wenn tatsächlich Drehstrommaschinen betrieben werden. Wenn die zwischen den einzelnen Phasen anliegenden 380V benötigt werden.
Bei einem "normalen" Stromausfall liegt es nahe möglichst ganz auf Elektrogeräte zu verzichten bzw. wirklich dringende Funktionen bloß zeitweise zu ermöglichen.
Dies gilt bei längerem Stromausfall für den Kühlschrank, den Betrieb der Badehütte und die Ladegeräte der Kommunikationselektronik.
Also Verbraucher die ausnahmslos über eine Phase und gegen den Neitralleiter angeschlossen sind.
Das heißt daß es im einfachen Notstrombetrieb nicht darauf ankommt daß zwischen den einzelnen Phasen 380V abgegriffen werden können. Daß es genügt, wenn zwischen jeder Phase und dem Nulleiter - wie auch sonst - 220V anliegen.
Deshalb wurde für den "einfachen" Notstrombetrieb ein Adapter gebaut, der die "einsame" Phase des 220V-Generators auf alle drei "Phasen"-Leiter der Installation legt.
Damit sind alle angeschlossenen 220V-Verbraucher, unabhängig davon an welchen Leiter("Phase") sie angeschlossen sind, mit Strom versorgt.
Selbst wenn ein Drehstromgerät eingeschaltet wäre - oder eingeschalten würde - wäre das ohne Bedeutung weil zwischen den Leitern ("Phasen") keine Spannungsdifferenz besteht.