Rännstensungar (1974) gelingt es nur in einem einsamen Moment sich vorteilhaft von seiner Vorlage Rännstensungar (1944) zu trennen. Es ist allzu offensichtlich daß alle kommerziell erfolgreichen Elemente 1:1 übernommen wurden und um ein paar erfolgversprechenden Neuerungen ergänzt wurden.
Das Ergibnis kann trotz durchwegs akzeptabler schauspielerischer Leistungen nicht überzeugen. Wir erleben in einer schlampigen Requisite ein Amibinte und
die Geisteshaltung der 1940iger Jahre welche nahtlos bis in die 1970iger Jahre reicht. Ähnlich zerrissen die zum Teil vollkommen unmotivierten Gesangseinlagen. Die Handlung scheut sich nicht davor streckenweise in unpassende Slapstick und Billigaction abzugleiten.
Alleine die Szene beim Arzt hebt sich positiv von der Vorlage ab und verhilft dem Remake unter Berücksichtigung der schauspielerischen Leistungen zu einer nicht restlos niederschmetternden Bewertung.
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