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Stromerzeuger - Auf die Stromqualität käme es an!

Einfachere Stromerzeuger wie z.B. unser altbewährter Honda EZ 2200 stoßen dann an ihre Grenzen wenn die Anforderungen der Geräte an die Stromqualität zunimmt. Dies ist insbesondere bei Motoren mit Phasenverschiebung der Fall. Die Phasenverschiebung über einen Kondensator erlaubt es gewissermaßen Motoren mit Drehstromeigenschaften an einer normalen Steckdose zu betreiben. Hierzu zählen viele (bessere) Handwerkergeräte ebenso wie moderne Waschautomaten (insbes. Schleudergang) aber auch Tiefbrunnenpumpen und dergl.

Aus diesem Grund haben wir gerade einen GEKO 2801 E-A/MHBA in unseren Maschinenpark aufgenommen. Für dieses Gerät sprach neben dem akzeptablen Preis primär seine Leistung von rund 2500 Watt sowie die seitens des Händlers (www.werkzeug-anders.de) mit der ausdrücklichen Aussage "Für elektronische Geräte wie PC, Heizungssteuerung usw. 100% geeignet" genährte Hoffnung es hier mit einem Gerät zu tun zu haben dessen Stromqualität einen direkten Betrieb der obenstehend genannten "anspruchsvolleren" Verbraucher gestattet.

Um es vorwegzunehmen: Der GEKO 2801 E-A/MHBA erfüllt diese Erwartung nicht. Die zur Erprobung angeschlossene DeWalt-Tischkreissäge quittierte die vom GEKO 2801 E-A/MHBA gelieferte Stromqualität lediglich mit einem verschnupften knurren.
Für den direkten Betrieb am Generator müßten wir also weiterhin auf unseren Honda ECT 7000 P zurückgreifen. Ein Gerät dessen Leistung (Benzinverbrauch) jedoch im Zusammenhang mit dem Betrieb von einzelnen 220V-Verbrauchern unwirtschaftlich erscheint.

Das Ausgangsproblem werden wir wohl weiterhin über den Zwischenschritt 12V mit einem eine reine Sinuswelle produzierenden Spannungswandler lösen müssen. Hierzu haben wir im Falle der Waschmaschine bereits in der Vergangenheit den mechanischen Teil des Waschvorgangs elektrisch vom thermischen Teil getrennt. Der Spannungswandler versorgt aus einer 12V-Batterie den "anspruchsvollen" mechanischen Teil - während der Stromerzeuger die anspruchslosen Heizstäbe und das weniger anspruchsvolle Ladegerät für die 12V-Batterie bedient.

Zu bemängeln ist daß der Handel (allgemein!) klare Aussagen meidet und gerade im mittelpreisigen Marktsegment das Vorhandensein von Eigenschaften suggeriert denen die Geräte zumindest nicht in vollem Umfang genügen. Hierzu gehört im vorliegenden Fall des Weiteren auch der Umstand daß die Fa. Geko Teile ihrer Fertigung nach China ausgelagert hat. Dies immerhin ein Sachverhalt der sich vom "mißtrauischen Verbraucher" über Google im Vorfeld abklären läßt.

Im Übrigen macht der GEKO 2801 E-A/MHBA einen abgeklärten Eindruck. Die Verarbeitung wirkt (trotz der chinesischen Provenienz) solide und ist sauber. Die Zustellung (über Spedition direkt vom Hersteller) war sogar vorbildlich. Sehr nett ist das Vorhandensein eines in dieser Klasse unüblichen Betriebstundenzählers für die objektive Bemessung der Wartungsintervalle. Der Mitsubishi-Motor ließ sich ohne Probleme starten - wenngleich die Starteigenschaften von Honda-Motoren vom Mitsubishi nicht erreicht wird (Letztere springen auch nach über 10 Jahren und auch nach monatelangem Stillstand noch auf den ersten Zug am Starterseil hin an).