WildBlog.euLördag, 20:e Mars 2010
» WildBlog WildBlog-Feed

» Haus und Garten
» Familie & Pontus
» Dalarna
» Modernes Leben
» Shopping
» Wirtschaft
» Gesellschaft

» Alle



Kontakt
» Kati Wild My status
» Peter Wild My status
» Pontus Wild

» zurück


» WildBlog Impressum

Kommt ein Gold-Euro ?

Ein Blick auf die nachfolgende Statistik birgt einen interessanten Aspekt, wenn man den Blick auf die Gruppe der heutigen Euro-Länder in Vebindung mit dem Goldbestand pro Kopf richtet. Die meisten Euro-Länder weisen einen Pro-Kopf-Goldbestand auf einem sehr ähnlichen Niveau auf.
Damit stellt sich die Frage ob eine Rückkehr zu einem Goldstandard mit Blick auf eine Zukunft eines neuen Euros sich nicht als Option anbietet. Freilich erscheint eine Prokopfmenge in der Größendordnung einer Feinunze auf den ersten blick mit einem heutigen Gegenwert von rund 800€ zu klein. Auf der anderen Seite dürfte sich diese Menge mit jener Goldmenge welche von privaten und institutionellen Anlegern gehalten wird in nicht unerheblichem Umfang erhöhen.
Der Einwand daß sich moderne Handelvolumina nicht mit einer derart geringen Menge Zahlungsmittel abbilden ließen ist in zweifacher Hinsicht falsch.
Zum einen läßt sich die Goldmenge in quasi beliebigem Umfang rechnerisch teilen. Gegen diesen Aspekt führen die Gegner eines Goldstandards gerne das Argument ins Feld daß dies die bereits genannten privaten und institutionellen Anleger in ungerechtfertigter Weise bevorzugen würde.
Doch dieses Argument ist im Kern falsch, da es von einem statischen Gegenüberstehen von Edelmetall und Warenmenge ausgeht. Geld an und für sich nicht statisch. Es trägt vielmehr Charakterzüge eines Katalysators der eine bestimmte chemische Reaktion quasi beliebig oft begleiten kann ohne sich selbst zu verbrauchen. Mit Geld verhält es sich in einer modernen Gesellschaft unter der Voraussetzung eines schnellen Informationsflusses ähnlich. Geld fungiert als der Katalysator des Handels und kann ensprechend der Geschswindigkeit des Informationsflusses eine fast beliebig hohe Anzahl an Zahlungsvorgängen abwickeln.
Hieraus ergibt sich in letzter Konsequenz daß die gesamte Goldmenge nicht die Menge der verfügbaren Waren und Dienstleistungen abbildet - sondern lediglich den winzigen Bruchteil der im konkreten Augenblick gehandelten Waren und Dienstleistungen.