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Klippo - Der Rasenmäher

Die Engländer mögen den Rasen erfunden haben - aber ausgehend vom Klippo liegt die Annahme nahe daß Schweden für die Erfindung des Rasenmähers verantwortlich sind.

Uns haben die feuerroten Geräte mit ihrem massiven Guß-Fahrgestell und ihrer klaren Linie schon früh begeistert. Nicht zuletzt auch weil die Geräte den Grasschnitt nicht in angeflanschte Plastikkisten abfüllen oder in unschönen Reihen auswerfen - sondern in den verbleibenden Rasen feingehäckselt einarbeiten. Da das Zusammenrechen bzw. das Ausleeren eines Sammelbehälters entfällt geht der eigentliche Mähvorgang schneller von der Hand. Und weil der Grasschnitt dem Rasen als Gründüngung zur Verfügung steht ist auch die Nährstoffversorgung der Grünfläche gewahrt.

Unser Gerät, der Klippo PRO 21 S mit Hondamotor, ist mit seinem abschaltbaren Frontantrieb trotz seines erheblichen Gewichts noch gut zu handzuhaben und meistert auch Steigungen und das Rangieren um Bäume und Sträucher sehr gut. Der Honda-Motor überzeugt wie auch unsere anderen Geräte mit Honda-Antrieb durch ein ausgesprochen gutes Startverhalten und einen ruhigen kräftigen Lauf.

Sehr angenehm war auch der Kauf des Mähers. Der über das Internet in "unser Region" ausfindig gemachte Händler PjCarlsson Maskin AB (http://www.pjcarlsson.se) bei Ludvika erwies sich bei Bestellung als ausgesprochen unkompliziert und bei der Kaufabwicklung als sehr professionell, zuvorkommend und freundlich. Besonders hat uns natürlich gefreut daß das Gerät in Schweden auch zum Listenpreis schon über 300€ (rd. 30%) billiger als in Deutschland war. Damit war im Prinzip bereits die Fähre für unser Gespann "bezahlt".



      Klippo auch bei Manufactum (http://www.manufactum.de/Artikel/81027/.html):  (04.10.2009)
      Das kleine Modell "Champion" aus dem Hause Klippo in Malmö (das inzwischen zu Husqvarna gehört) ist auch über die Fa. Manufactum erhältlich. Allerdings ist auch hier ein deutlicher Preisunterschid zwischen dem schwedischen Listenpreis und dem Preis in Deutschland anzumerken: 4650 SEK (ca. 450€) stehen stolzen 690€ gegenüber.

      Auf alle fälle ein Lesegenuß ist die Beschreibung von Manufactum:

      Schwedische Tugenden. Auch bei Rasenmähern.
      Als allüberall auf der Welt die Karosserien der Automobile sich schon tief und tiefer unter den Wind geduckt hatten, warfen sich schwedische Kraftfahrzeuge noch in stolzer Würfelförmigkeit gegen alles, was bewegten Körpern an Widerstand entgegentritt. (Anmerkung: Hier hatte der Autor von Manufactum zwar offensichtlich einen Volvo 240 vor seinem geistigen Auge - aber darüber ganz vergessen daß die windschnittigen SAAB ebenfalls aus Schweden stammen...) Solche Haltung begründete den spezifischen Ruf schwedischer Industrieware, robust, solide und opulent an Material zu sein.

      Ein urschwedischer Rasenmäher.
      Die Rasenmäher des schwedischen Herstellers Klippo sind hierzulande nur bei Landschaftsgärtnern und in städtischen Grünflächenämtern anzutreffen. Die kleineren Klippo-Modelle sind aufgrund ihrer typisch schwedischen Tugenden und seltener Vorteile bei Schneidwerk, Korpus und Ausstattung überaus erwägenswerte Alternativen auch für den Hausgarten. Im einzelnen:

      Schneiden und mulchen. Arbeitsersparnis und Düngung in einem.
      Für den regelmäßigen Rasenschnitt wurde von Klippo ein Benzinrasenmäher mit besonderem Schneidwerk entwickelt: Das Mulchmesser arbeitet mit einem rotierenden Schlagschnitt, der die Grashalme in feinste Anschnitte zerteilt; das Schneidgut fällt auf die Grasnarbe zurück, zersetzt sich rasch und dient so als nährender, feiner Mulch. Das Aufnehmen des Rasenschnitts nach dem Mähen entfällt. Auch die eher extensive Pflege wiesenartiger Flächen mit einer Mahd pro Monat ist möglich: Mit dem hochgebauten Gehäuse in Verbindung mit dem starken 5-PS-Motor ist der Mäher in der Lage, sehr hohes und verfilztes Gras bis 25 cm Länge sauber zu schneiden. Bei solch langem Schneidgut entfällt dann allerdings der Mulcheffekt, da die Grasmasse zu groß ist und auf der Wiese faulen würde; der Grasschnitt sollte aufgenommen und abgefahren werden.

      Das Gehäuse. Silumin-Druckguß.
      Das leichte und schlagfeste, für hohe Stabilität und geräuscharmen Betrieb geformte Gehäuse ist aus Silumin. Diese Legierung aus Aluminium und Silizium findet seit langem Anwendung bei der Fertigung von Motoren oder hochwertigen Fotoapparaten. Ihre die Vorteile von Stahl und Aluminium verbindenden Eigenschaften machen sie auch für Rasenmäher überaus geeignet: hochfliegende Steine können dem aus einem Stück gegossenen Gehäuse nichts anhaben, eventuell entstehende Dellen können ausgeschlagen werden, und es rostet nichts.

      Der Motor: Briggs & Stratton.
      Der Motor stammt von Briggs & Stratton: der amerikanische Hersteller hat sich als Ausrüster von Garten- und Farmgeräten einen herausragenden Ruf verschafft. Hier sorgt ein Viertakt-Benzinmotor mit 5 PS für zuverlässige, starke Leistung. Angelassen wird er mit einem Zugseil, das am Griff „geparkt“ und ohne mühseliges Bücken betätigt werden kann.

      Auch im Detail: perfekt.
      – Die Schnitthöhe kann mittels eines Hebels zentral zwischen 30 und 60 mm reguliert werden;
      – die vier Räder sind doppelt kugelgelagert, auf den Stahlfelgen sitzen Reifen aus Naturgummi;
      – die beiden Radachsen liegen oberhalb des Gehäuses, so daß sich Gras, Laub und Zweige nicht darin verfangen können;
      – der kunststoffummantelte Griff ist zweifach höhenverstellbar und läßt sich seitlich schwenken, zum Schutz von Armen und Fingern beim Mähen entlang von Büschen, Hecken oder Mauern;
      – der zweite, dünnere Griffbügel dient als Not-Aus: läßt man ihn los, schaltet der Motor sofort ab.



      Auch im Herbst ein wertvoller Helfer:  (18.11.2009)
      Zum Gartensaisonabschluß überraschte der Klippo noch ein weiteres Mal postitiv. Beim Mähen wurde das heruntergefallene Herbstlaub ebenfalls unsichtbar in den Rasen eingearbeitet. Der Klippo ersetzt also durchaus auch den Rechen oder das brüllende Laubgebläse.