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Nur BTL aus Holz ist wirklich umwelt- und klimafreundlich

Das Magazin GEO hat es mit nachfolgender Graphik gut veranschaulicht: Viele heute noch über den grünen Klee gelobte und als ökologische Zukunftstechnologie gehandelte "Bio-Energiequellen" sind alles andere als ökologisch sinnvoll. Dies gilt insbesondere für die meisten Bio-to-liquid (BTL) Verfahren auf der Basis landwirtschaftlich angebauter nachwachsender Rohstoffe.
Mit die beste Ökobilanz weist letztendlich die auf der altbekannten Holz-Vergasungs-Technik basierende Technologie aus, die in Schweden verfolgt wird.
Wald ist in der Tat der einzig ökologisch wie wirtschaftlich vernünftige Biomasselieferant der Energie zudem nicht auf Kosten der Nahrungsmittelproduktion erzeugt. Für Wald spricht ferner daß die Produktion der Biomasse hier überhaus naturnah erfolgt. Innerhalb einer Umtriebszeit von mehreren Jahrzehnten ist der Maschineneinsatz geringer als in einem einzigen Jahr auf einem Rapsfeld. Zudem wird im Falle des Waldes der Boden (wenn überhaupt) nur einmal während der Umtriebszeit weitgehend ungeschützt den Erosionskräften ausgesetzt. Zugleich steht die Waldfläche während der "Produktion" für weitere Nutzungen zur Verfügung - nicht zuletzt sogar zur Gewinnung von Lebensmitteln durch die Jagd. Auch die Freizeitnutzung durch den Menschen dürfte hier und da einen Zusatznutzen darstellen, der auf einem Mais- oder Rapsfeld wohl kaum - zumindst nicht ohne Beeindrächtigung des Betriebsergebnisses - zu erzielen ist.

So bleibt abschließend vor allem die Frage nach dem WARUM. Warum hat die Politik in den zurückliegenden Jahrzehnten fast ausschließlich auf Bio-Energie vom Acker gesetzt? Ging es den Verantwortlichen vielleicht weniger um Natur- und Klimaschutz? Ging es vielleicht primär darum über die Produktion nachwachsender Energieträger klammheimlich eine neue Subventionsschiene für die Landwirtschaft zu etablieren? Zumal ja die Subventionen für die Lebensmittelproduktion weltweit in Kritik geraten waren? Ein Schelm... der denkt.