18. bis 20.September 2020
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Spätsommerwochenende

Wären die Tage nicht bereits deutlich kuerzer - und stuende die Sonne nicht bereits so niedrig - man hätte es fuer ein Sommerwochenende halten können.



Wegen der wieder herrschenden Trockenheit sind die Pilze eher rar. Aber das perfekte Arbeitswetter - auch und gerade im Wald...
Mittlerweile habe ich die abgestorbenen und gewissermassen "stehend getrockneten" Fichten als Heizmaterial fuer die Uebergangszeit entdeckt. Das kommt mir sehr zu statten, da die Vorräte an bereits trockenem Birkenholz doch etwas "uebersichtlich" sind - und die frischen Einschläge wohl noch lange nicht vernuenftig zu gebrauchen sein werden.
Da die Fichten nicht mehr harzen und die Äste bereits frei von Nadeln sind, ist die damit verbundene Arbeit vergleichsweise gering - zumal ja auch zu beruecksichtigen ist dass die meisten der abgestorbenen Fichten ohnedies "entsorgt" werden muessen. Vor allem die in Nähe der Strasse und dort wo durch umstuerzende Bäume Schaden entstehen kann.
Das Problem mit dem geringeren Brennwert lässt sich jetzt in der Uebergangszeit noch durch häufigerem Nachlegen kompensieren - und ein Durchheizen ueber die Nacht ist noch kein Thema. Der in den zurueckligenden Tagen gekehrte Schornstein hat nun auch wieder hinreichend Zug.

Auch die nächsten Bäume fuer die Säge wurden schon geschlagen. In der kommenden Woche ist auch wieder mal Regen angesagt - das wäre gerade Hilfreich mit Blick auf das Verbrennen der Äste und sonstigen anderweitig nicht zu gebrauchenden Abfälle.

Gestern (Freitag) hatte ich in Lindesnäs noch einige bis dato ungemähte Wiesenabschnitte gemäht und den Schnitt zu Häufen zusammengerecht. Ich fuerchte dass ich Morgen (Sonntag) nach Lindedsnäs muss um den Schnitt auf den Kompost zu fahren. Auf alle Fälle hat Lindesnäs durch den Einsatz optisch noch einmal gewonnen - und die eine der Flächen wird wohl im kommenden Jahr der Kartoffelacker werden.
Bislang noch nicht gemäht wurde der "Abschnitt oben auf dem Huegel gen Osten". Derzeit spiele ich mit dem Gedanken es dort auf sich beruhen zu lassen und die Fläche erst im Fruehjahr mittels "Abbrennen" zu rekultivieren - oder erst nach der Zeit der ersten Maht im Juni oder Juli.



Sonntag

Falls einmal Jemand auf die Idee kommen sollte dass Rueherei und Speck sich mit Kidneybohnen und Kräutern der Provence "verfeinern" lassen...
diesen grandiosen Einfall hatte ich auch gerade - und ich kann nur sagen... LASS ES!
Das Gericht sieht aus wie ein Pilzgericht - schmeckt aber auch so wie es aussieht... nur nicht nach Pilzen.

Ich könnte mir aber vorstellen dass das Gericht eine recht passable Chance hätte - gewissermassen als "Hardcore-Version" von "Pytt-i-panna" - in den Olymp der schwedischen Fertiggericht-Haute-Cuisine aufzusteigen.
Eine mehr als grenzwertige Optik in Verbindung mit undefinierbarem Geschmack - das wird ansonsten nur von norwegischem Fjällbrynt-Käse uebertroffen.