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Der Anfang vom Ende der Krise

Ja es hätte schlimm enden können. Ohne die Rettungspakete für die Banken hätten wir einen kompletten Systemabsturz erleben können - bis ans Ende der Realwirtschaft.
So ist der Schaden jedoch noch überschaubar. Das einzige Problem das uns auch nach dem Höhepunkt der Krise weiter begleiten wird sind die Folgen der Geldschöpfung. Aber selbst diese Folge bewegen sich in einem Rahmen der weit von einem denkbaren Katastrophenszenario entfernt ist. Nicht zuletzt deshalb weil die Realwirtschaft - und damit das Warenangebot - nicht nennenswert eingebrochen ist.
Die verbleibende Frage ist nun nur wie groß die Infaltion zu beziffern ist - und in welchem zeitlichen Rahmen sie zutage tritt. Ersteres wird man in der Summe mit einem Wert zwischen 20 und 50% beziffern können. Für letzteres gibt es leider keine Antwort. Die Inflation kann vergleichsweise schnell zuschlagen - kann sich über eine Handvoll Jahre kontinuierlich hinziehen - oder erst in etlichen Jahren einschlagen.
Der Umfang der Inflation läßt im Grunde schon heute eine Anlage in Gold - zumindest für jetzige Käufer - nicht mehr attraktiv erscheinen, da aktuell im Goldpreis mindestens 50% Krisenaufschlag eingepreist sind. Wer also jetzt Gold kauft, der wird am Ende der Krise rund 50% an Kaufkraft eingebüßt haben. Also keineswegs weniger als ein Anleger erleiden würde, der sein Geld auf dem Girokonto oder unter dem Kopfkissen "parkt".
Damit bieten sich aktuell eigentlich nur Aktien als Geldanlage an. Diese haben im Zuge der Krise rund 50% an Wert eingebüßt und werden sogar die wirtschaftliche Erholung vorwegnehmend wieder an Wert zulegen. Da Aktien im Grunde Sachwerte darstellen, sind sie von Inflation ebensowenig betroffen wie selbst einer (sehr unwahrscheinlichen) Währungsreform.
Der Anleger sollte sich aktuell also auf die Aktien stürzen. Vor allem solide Unternehmen mit klar umrissenem realistischem Geschäftskonzept und guter Kapitaldecke sollten mitttelfristig zu den Gewinnern zählen. Eine alte Börsenweisheit läßt grüßen: Kaufen solange die Kanonen donnern.