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Überwachung im Einzelhandel

Nach dem Fall Lidl geraten jetzt immer mehr Firmen unter Druck. Doch was ist eigentlich so schlimm an der betriebsinternen Überwachung?

Wenn sich schon "König Kunde" in praktisch allen Ladenlokalen dem Generalverdacht des Ladendiebstals ausgesetzt fühlen darf - was soll dann schlimm daran sein auch ein wachsemes Auge auf die Angestellten zu werfen, jene Angestellten welche im Allgemeinen tatsächlich für das Gros der Diebstäle im Einzelhandel verantwortlich sind?

Halten wir doch einmal fest: Überwachung kostet Geld. Geld das sich jedes Unternehmen eigentlich gerne sparen würde. Doch was tun wenn bei mancher Filiale die Differenz zwischen Einkauf und Verkauf anläßlich der Invetntur aus dem statistischen Rahmen fällt?
Gerade große Ketten wie Lidl sind selbstverständlich in der Lage jene Filialen beim Namen zu nennen, wo offensichtlich etwas schief läuft. Was liegt also näher als sich ganz genau anzusehen was sich in den betreffenden Filialen abspielt?
Lidl hat sicherlich kein Interesse daran Geld für Überwachung in Filialen auszugeben, in welchen sich der Schwund quantitativ wie qualitativ im üblichen Rahmen hält.

Damit wird deutlich daß es letztendlich die betroffenen Filialen selbst sind, welche sich für Überwachungsmaßnahmen qualifizieren. An dieser Stelle aus der Überwachung einen Skandal zu machen geht folglich an den berechtigten Interessen der Unternehmen vorbei und belastet letztendlich nur den ehrlich zahlenden Kunden sowie die Staatskasse.