WildBlog.euMittwoch, 7.Mai 2014
WildBlog
» Wernstein
» Lindesnäs





Kontakt
» Kati Wild
» Peter Wild
» Pontus Wild
» Malin Wild


» Impressum

Mal was Neues vom Gold

Der Kursverlauf im Mai von Gold war überaus aufschlußreich. Zum Einen weil festzustellen ist dass Gold die Krise in der Ukraine nicht besonders ernst nimmt. Zum Anderen weil Gold nun wieder zu etwas zurückgefunden hat das wir sehr lange nicht mehr gesehen hatten: Die Antizyklik zum Aktienmarkt.
Insbesondere der heutige 7.Mai ist hier hervorzuheben. Gold stürzt ab gleichwohl die US-Notenbank versichert weiterhin fehlende Liquidität bereitzustellen. Vor nicht allzu langer Zeit war dies das Stichwort für Aktien und Edelmetalle sich nordwärts davonzumachen. Heute reagieren alleine die Aktien auf hohem Niveau verhalten positiv - während Gold die Gewinne der letzten Tage abgibt.

Damit wird jedoch die Frage der zukünftigen Performance der Indizes zur entscheidenden Frage - nicht nur für Aktionäre. Zumal wir mittlerweile ein Niveau der Notierungen erreicht haben das den Gedanken nahe legt Gewinne mitzunehmen und auf die Seitenlinie zu wechseln. Und nicht genug damit - auch Charttechnik und langjärhige Erfahrung dämpfen den Glauben an eine Fortsetzung der Hausse.

Was also tun? Zunächst einmal Positionen bei Aktien abbauen - allenfalls solide Konsum&Dividendenwerte wie Nestlé oder Henkel haben derzeit wohl noch eine Berechtigung im Deopot. Ansonsten bleibe ich dabei: Physisches Gold mit gehebelten Derivaten gegen Kursverluste abgesichern. Sollte das System wider erwarten kollabieren - wäre zwar diese Gegenposition verloren - aber dem stünde eine Sicherheit gegenüber die ihresgleichen dann suchen würde. Überhaupt hat sich die Strategie gegen die eigene Hand zu wetten bereits ausgezahlt. Gerade unter Beachtung der Nachrichten- und Chartsituation war es doch immer wieder mal möglich die Papier-Position entsprechend umzugewichten und kleinere Gewinne einzufahren und anschließend die aufgelösten Positionen wieder zu einem günstigeren Preis wieder aufzubauen.
Gerade im Vergleich mit dem Aktienmarkt können sich diese kleineren Gewinne derzeit sogar durchaus sehen lassen.
Es bleibt also Alles wie es ist - nur dass bis auf Weiteres die Aktienmärkte wieder als Kontraindikator herangezogen werden.

Denkbar wäre jedoch auch das Szenario dass Gold auf dem aktuellen Niveau einen Boden findet und im Wesentlichen seitwärts weiter läuft. Sollte sich diese Möglichkeit im Laufe des Jahres verfestigen wären die Shortpositionen aufzulösen. Aber noch überwiegt mein Glaube daran dass Gold noch weitere Tiefststände markieren wird. In diesem Zusammenhang würde ich selbst 1.000 $ nicht ausschließen wollen.



    Erwartungen eingetroffen geschrieben am 21.9.2014
      Die Absicherung der physischen Edelmetallbestände mittels WKN DX4GLD hat sich in zweifacher Hinsicht als Richtig erwiesen. Zum Einen weil die Goldnotierung nachhaltig schwächelt - zum Anderen weil zugleich der Euro gegenüber dem Dollar deutlich nachgegeben hat. Gleichwohl der Preisverfall von Gold in Euro überschaubar geblieben ist - entschädigt das gehebelte Short-Zertifikat für einen Preisverfall in USD. Das Zertifikat erwies sich also gleichermaßen als Schutz vor einer Schwäche der Edelmetalle wie der Schwäche des Euro.
      Ebenfalls als Richtig hat sich die Positionierung auf der Seitenlinie bei Aktien erwiesen.
      Und was jetzt? Das bisher Gesagte dürfte ertmal weiter Gültigkeit behalten. Das Beruhigende an per Short-ETF abgesichertes physisches Gold ist dass man in der gegenwärtigen Konstellation nur gewinnen kann. Läuft es so weiter dann bleiben Gewinne in Euro. Und sollte ein gigantischer Schwarzer Schwan die Runde machen - dann sollte das Edelmetall als "Jackpot" alle sonstigen Verluste (die sich dann wohl über sämtliche Papierwerte erstrecken) mehr als wett machen.