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Holzpellets eingebunkert (Onsdag, 30:e Juni 2010) Obgleich der Winter durchaus winterlich - und die Heizsaisong lange anhielt, war unser heuriger Pelletsverbrauch nach den "waschmaschinenintensiven Windeljahren" mit 5,64 to. (trotz des sehr frühen Fülltermins 2009) rekordniedrig. Allerdigs kostete die Tonne Pellets erstmals über 200€. Damit rückt nun auch eine Solaranlage in das Zentrum des Interesse. Sparen mit Einschränkungen (Måndag, 28:e Juni 2010) Das G20-Treffen überraschte mit einem Plädoyer für gesunde Staatsfinanzen. Doch zu früh gefreut hat sich Jeder der an dieser Stelle eine Abkehr von Keynes hin zur Österreichischen Schule wähnt. Denn das war kein Paradigmenwechsel sondern nur das bewährte "weiter so" der 90iger und folgenden Jahre. Sparen? Ja natürlich... aber nicht jetzt sondern später. Und fast möchte man noch ergänzen "und nur wenn es wirklich Spass macht". Konkret verabschiedet hat man sich lediglich von den Akut-Rettungspaketen der Krise. Was natürlich nicht verwundert zumal sich zumindest im Augenblick keine weiteren "Schwarzen Löcher" aufgetan haben. Fest dürfte indes stehen dass einer soliden Finanzpolitik entsprechend der "österreichischen Schule" alleine schon die Verschuldungssituation der Staaten im Wege steht. Auf Marktniveau ansteigende Kapitalmarktzinsen würden selbst ernsthafte Einsparbemühungen der Finanzminister im Keim ersticken. Alleine im eigentlich wenig dramatischen Fall von Deutschland würde ein einziges Zinsprozent zusätzlich einen weiteren Finanzierungsbedarf von knapp 20 Mrd. Euro generieren. Es darf also wohl davon ausgegangen werden dass am aktuellen Zinsniedrigniveau allenfalls homeopatische Veränderungen vorgenommen werden. Damit bleibt indes die Gefahr weiterer Blasen auf den Anlagemärkten bestenen - und damit auch die Gefahr weiterer Schieflagen. Denn Blasen sind stets ein Produkt zu billigen Geldes welches Anleger zur Inkaufnahme übergrosser Risiken animiert oder nötigt. Finanzpolitisch befinden wir uns somit wieder dort wo die ganze Malaise begonnen hat. Immer und immer wieder werden die keynesianischen Zauberschüler die Notenpresse bemühen. Zunächst um die Wirtschaft zu stimulieren - und dann um die aus der Stimulation erwachsenen Fehlentwicklungen auszugleichen. Das Wort - sparen - wird weichgespült (Tisdag, 8:e Juni 2010) Die aktuelle Situation führt vor Augen dass "Newsspeak" bereits Realität ist. Ursprünglich hatte das Wort Sparen etwas mit der Bildung von Rücklagen zu tun. Schon schlimm genug dass mit "sparen" heute lediglich die Reduzierung von Ausgaben gemeint ist, wobei selbst nach den Sparbemühungen noch lange keine schwarze Zahl unter dem Strich erscheint. Getopt wird diese Perversion nur noch durch die Auffassung der Gewerkschaften und der Linken demnach "sparen" so auszusehen habe dass nicht die Ausgaben reduziert - sondern lediglich Andere stärker belastet werden. Auf einen Lebenssachverhalt übertragen bedeutet dies: Wenn Sie mit zu wenig Geld ins Restaurant gehen - bestellen Sie nicht einfach ein preiswertes Menue - sondern sagen Sie einfach dem Ober er soll die Rechnung dem Nebentisch servieren. Krötenwanderung (Måndag, 24:e Maj 2010) Die Woche fängt wieder gut an... Die verbalen Sparbekundungen der Bundesregierung wurden von Barroso zerredet - währenddessten ging mal in Spanien wieder eine Bank pleite. Und in der SZ wettert Schäuble mal wieder gegen Ackermann, die Ölstandskontrllleuchte des Wirtschaftsmotors, welche die Herren und Damen Politiker einmal mehr lieber herausschrauben würden anstatt sich einmal mit der Frage des Ölnachfüllens zu beschäftigen. Damit dürfte die Krötenwanderung heraus aus dem Papiergeld wieder an Fahrt aufnehmen. ![]() |
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