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Neue Camera: Nikon Coolpix L120 (Torsdag, 19:e Januari 2012) ![]() Die Optik macht das Bild! Diese Weisheit der aus "der analogen Zeit" kommt mittlerweile auch bei der Digitalphotographie wieder zu ihrem angestammten Recht. Wer weiterhin in erster Linie auf den Megapixel-Wert achtet der zahlt wohl häufig viel für einen "billigen Chip" dessen Potenziale er mit mittelmäßiger Optik noch nicht einmal ausschöpfen kann. Wir haben uns daher für die Nikon Coolpix L120 entschieden die ihre vergleichsweisen "mageren" 10 Megapixel mit einem recht lichtstarken Zoom belichtet. Der Apparat erreicht natürlich auch noch nicht die Qualität des analogen Films - ein Anspruch der allerdings auch für den Privatanwender in dem Maße an Relevanz verloren hat wie Fotos nicht mehr metergroß an die Leinwand projiziert werden. Heute genügt es vollauf wenn die Bildqualität die Anforderungen von Papierabzug und Internetveröffentlichung erfüllt. Und letzteres war bereits bei der "Vorgängergeneration" unserer Digitalcameras der Fall. Bereits die Grenzen unserer 50 €-Kodak-Camera mit ihren 5 Megapixel lagen weniger in der Leistungsfähigkeit des Chips sondern vor allem in den hinreichend bekannten "Problemzonen" schwieriger Lichtverhältnisse. Auch die unzureichenden Leistungen im Bereich Zoom konnten mit Blick auf die geringe Lichtstärke des Objektivs ebenda verortet werden. Die Nikon Coolpix L120 nimmt sich just dieser Herausforderungen an. Ihr optisches Zoom-Objektiv reicht von einem starken Weitwinkel im Bereich von ca. 25mm (Vergleichende Sichtweise von der Kleinbildkamera) bis etwa 500mm weit in den Telebereich hinein und leistet damit bereits deutlich mehr als man von einer Familiencamera erwartet. Dabei macht sich in allen Brennweitebereichen die vergleichsweise hohe Lichtstärke positiv bemerkbar. Bereits mit dem eingebauten "Wegklapp-Mini-Blitz" gelingt es selbst größere Wohnräume über den ganzen Bildwinkel angemessen aufzuhellen bzw. auszuleuchten. Dabei halten sich die gefürchteten optik-bedingten Verzerrungen in durchaus vertretbaren engen Grenzen. Ferner wartet die Canon auch mit einer Video-Funktion auf. Auch hier gelingt es der Nikon mit einer erheblichen Qualitätssteigerung jeden Vergleich mit unserem "Vorgängermodell" zu erübrigen. Der Nikon kann man sicher bescheinigen daß ihre Ergebnisse auf kleinen "Bildschirmfenstern" (à la Youtube) durchaus überzeugen können. Allerdings bleiben im Wesentlichen die Defizite bestehen welche die elektronische Bildaufzeichnung im Privatbereich generell noch nicht wirklich überzeugend lösen konnte. Schnelle Bewegungen verschwimmen - die Details bleiben oft unscharf. Die Ergebnisse sind also gut genug für Zwecke der Dokumentation oder Familienvideos. Also ein Gimmick den man weder bei der Anwendung noch der wirtschaftlichen Bewertung höher "einpreisen" sollte. Gut gefällt indes die Bedienung welche sich in den wesentlichen Punkten dem Anweder auch ohne Lektüre der Gebrauchsanweisung erschließt. Sehr gelungen ist das akustisch simulierte "Ritsch-Ratsch" einer Analogcamera, welches die Digitalcamera-typischen Zweifel an der Frage "Habe ich jetzt ein Bild gemacht?" pragmatisch ausräumt. Einen guten Eindurck macht auch der Bildschirm auf der Geräterückseite, welcher hier den klassischen Sucher zur Gänze ersetzt. Überhaupt liegt der Apparat trotz seiner vergleichweise (mit Leica-M) geringen Größe überraschend gut in der Hand. Hier wurde ein guter Kompromiß zwischen den mitunter gegensätzlichen Wünschen nach geringer Baugröße und guter Bedienbarkeit gefunden. Für knapp 200 € bekommt man natürlich keine Leica - aber in diesem Fall sehr wohl ein Gerät das in vielerlei Hinsicht den Geist der Ur-Leica aufgreift und Handlichkeit mit ansprechender optischer Leistung und einfacher Bedienung vereint. In jedem Fall eine gute wirtschaftliche Kompromißlösung für Leute die keine großen Summen in eine noch nicht ausgereifte Technik investieren wollen und dennoch nicht auf eine zeitgemäße Nutzung der Technik verzichten wollen. HMV B 5156 (Söndag, 15:e Januari 2012)
Aufnahme von 18.8.1926 (New York) HMV B 6111 (Lördag, 14:e Januari 2012)
Englische Version aus dem Film "Der Kongress tanzt" (1931) (Im dt. Original: Das gibt's nur einmal, das kommt nicht wieder / Das muss ein Stück von Himmel sein Wien und der Wein) Parlophone F 339 (Fredag, 13:e Januari 2012)
Parlophone F 339 Aufnahme vom 22.November 1935 (From the Film: First A Girl) » Graham Calkin´s Seite über Harry Roy |
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