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Watsch´n vom Bundesverfassungsgericht (Tisdag, 2:a Mars 2010) Mit großer Genugtuung vernahm ich heute die Entscheidung des Bundesverfassungsgericht bezüglich der Vorratsdatenspeicherung. Wenn schon die Politik versagt - bleibt zumindest noch das Vertrauen in den Rechtsstaat gewahrt. Andererseits muß auch einmal erwähnt sein daß der Fall trotzdem einen schalen Beigeschmack hinterläßt. Sicherlich habe ich Verständnis dafür daß auch Politiker nicht unfehlbar sind und diesen auch kollektiv im Gesetzgebeungsverfahren handwerkliche Fehler unterlaufen können. Im der vorliegenden Sache stellt sich indes die Frage ob die Verfassungswidrigkeit des Gesetzes nicht von Anfang an hätte erkannt werden können - wenn nicht sogar hätte erkannt werden müssen. In Anbetracht der Schwere des Grundrechtseingriffs ist es meines achtens auch nicht hinnehmbar daß offensichtlich verfassungswidrige Gesetze sozusagen bis auf Widerruf durch das Bundesverfassungsgericht in Kraft gesetzt werden. Und noch weniger hinnehmbar ist daß die Inkraftsetzung derart verfassungswidriger Gesetze nach Kassierung durch die höchsten Richter ohne personelle politische Konsequenzen bleibt. In solch eindeutigen Fällen wäre es eigentlich wünschenswert daß zumindest die federführenden Politiker angesichts ihrer handwerklichen Pannen auch die politischen Konsequenzen zögen. Die Fehlentscheidungen eines Wolfgang Schäuble oder einer Brigitte Zypries sind sicher nicht minder schwerwiegend wie die Fehler in der Antsführung eines Franz Josef Jung. Folglich wäre zumindest ein Rücktritt von Schäuble jetzt ungeachtet des inzwischen stattgefundenen Resortwechsels angemessen. Denn die Parallelen im Amtswechsel von Jung und Schäuble lassen ja durchaus gewisse Parallelen erkennen: Motto: Schnell das Resort wechseln, bevor der geworfene Boomerang zurückkommt. Die Stare sind da! (Söndag, 21:a Februari 2010) Trotz der auf ca. 20 cm zusammengesackten Schneedecke haben sich heute unsere Stare zu einer ersten Besichtigungstour eingefunden. Noch am Vormittag wurden eiligst die Reste der letztjährigen Nester ausgeräumt und mit frischem Heu gefüllt. Denn angesichts der winterlichen Witterung hatten wir noch nicht mit dem Kommen unserer Sommergäste gerechnet gehabt. Ob das Kommen der Stare als Zeichen für einen raschen Einzug des Frühlings zu werten ist? Hamsterkäufe (Onsdag, 17:e Februari 2010) Aktien und Gold beginnen wieder im Gleichtakt nordwärts zu marschieren. China setzt dazu an seinen Bestand an US-Bonds etwas zu reduzieren. Auf der Flucht aus dem Bargeld werden die Preise für alle möglichen Anlagen, die nicht Geld sind, hochgezogen. Das Pikante daran ist nur daß allen Beteiligten durchaus bewußt ist, daß die aktuellen Preise wohl weder jetzt noch später den realen oder inneren Wert der gewählten Anlagen widerspiegeln. Wir haben auf den Anlagemärkten also bereits inflationsgetriebene Hamsterkäufe. Gekauft wird praktisch Alles was gerade relativ zu den anderen angebotenen Anlagen preisgünstig erscheint. Das amüsante ist daß jedoch die eigentliche Inflation erst dann statt findet, wenn auch der Konsumsektor dieses Verhaltensmuster übernimmt. Wenn also die Leute damit beginnen über ihren abzusehenden Bedarf hinaus Anschaffungen zu tätigen. In diesem Verhalten könnte zumindest in Ländern mit einer höheren Sparquote als Nebeneffekt eine augenscheinlich anziehende Konjunktur zu beobachten sein. Ein Effekt der - da aus Sparvermögen gespeist natürlich nur begränzt sein kann. Dieser Effekt könnte sich indes in Ländern mit niedriger Sparquote auch umgekehrt bemerkbar machen: Hier würden die Neigung Anschaffungen auf Kredit zu tätigen wohl angesichts anziehender Preise eher abnehmen. Insgesamt also keine angenehme Lage für Menschen die - in welcher Form auch immer - in Sachen investiert sind die sie nicht konkret benötigen oder nutzen. Denn einen sicheren Hafen, den gibt es langfristig betrachtet nicht. Alle Notierungen die in nächster Zeit steigen - werden spätestens bei einem sich konkret abzeichnenden Ende der Krise regelrecht abstürzen. Und letzteres wohl sogar auf vergleichbar lange Zeit hinaus. Das Dumme ist nur daß es angesichts der Geldflut keine Alternative gibt. Computerklinik Passau (Torsdag, 11:e Februari 2010) Letzte Woche war es mal wieder so weit... Irgendwo hatte sich unser Rechner was Unschönes eingefangen und quittierte fortan jeden Befehl mit dem Besuch einer offensichtlichen Phishingsite. Früher rückte man in solchen Fällen dem Rechner mit diversen aus dem Bekanntenkreis rekurtierten Anti-Malware-Programmen zu Leibe oder kämpfte sich nach erfolgreicher Formatierung der Festplatte durch eine komplette Neuinstallation von Betriebssystem und Programmen. In weiser Voraussicht hatten wir uns bereits einen Backup-Rechner für solche Fälle vorgehalten - schließlich kann man in Zeiten der Finanzkrise nicht einfach mal so ein paar Tage auf Onlinebanking verzichten. Damit lag es auch auf der Hand die Behandlung des infizierten Rechners in professionelle Hände zu geben. Über etwas Googlen habe ich unter mehreren Anbietern die Fa. Coreser in Heining gefunden. Die auf der Homepage http://www.coreser.com gefundene "Flatrate" für Virenentfernung erschien mir fair kalkuliert - und der Webauftritt machte auch insgesamt einen professionellen und dennoch sachlichen Eindruck. Die Adresse war leicht zu finden - und auch an Kundenparkplätzen herrschte kein Mangel. Im Büro empfing mich ein freundlicher junger Mann der sich erfreulicher Weise auch ohne jegliche branchenübliche Überheblichkeit schnell die nötigen Fragen stellte und auch ohne großes Lamentieren einen akzeptablen Zeithorizont für die Durchführung der nötigen Arbeiten nannte. Besonders erfreulich war daß die Vollzugsmeldung auch nicht auf sich warten ließ - und dieser keine wiederholten Anrufe zur Klärung des Arbeitsfortschrittes vorangehen mußten. Letztendlich wurde sogar am Rechner mehr gemacht - als eigentlich im vertraglichen Arbeitsumfang enthalten gewesen wäre. Kurzum - es war eine branchenunübliche rundum positive Erfahrung! Die Fa. Coreser in Passau Heining ist als "Computerklinik" uneingeschränkt zu empfehlen. |
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